Seit vier Spielen ungeschlagen, 10:2 Tore und 10 Punkte schmücken die derzeitige kleine Serie der dritten Mannschaft des SC 1918 Großengottern. Überragende Zahlen und ein stabiler Mittelfeldplatz sind die Argumente, die eine Vertragsverlängerung des Trainerdous Schadeberg und Ronninger befürworten. In der kompletten Rückrunde holte man 13 von insgesamt 24 möglichen Punkten und zeigte teilweise starke Leistungen. Auch im vergangenen Auswärtsspiel in Menteroda spielte man Phasenweise guten Fußball, machte es sich allerdings immer wieder selbst durch gegenseitige "Bepöbelungen" selbst schwer. Auch das 1:0, nach einer schönen Flanke Mario Arnolds auf Lukas Köhler brachte keine Ruhe. Es ging soweit, dass Kapitän Töngi schon in der 50. Minute den Hut nehmen musste und ausgewechselt wurde. Zurecht, wenn man die schlechte Leistung und das undisziplinierte Verhalten betrachtet. Auch Daniel Schein ging, da er dringend zum Muttertagsessen musste. Für die beiden kamen Marcel Kümmel und Lars Schadeberg, welcher wenig später auf 2:0 erhöhte. Ein Geniestreich des Trainers!? Den Schlusspunkt setzte erneut Lukas Köhler mit seinem zweitem Tor und dem 3:0. In der nächsten Woche wartet ein schwerer Gegner aus Lengefeld, gegen den man im Hinspiel Sang und Klanglos mit 9:1 unterging.
Aktualisiert (Dienstag, den 15. Mai 2012 um 09:06 Uhr)
Am vergangenen Sonntag trat die 3. Mannschaft Gotterns gegen die Gäste aus Langula an. Nach den vorigen 2 Spielen wollte man auch dieses Mal wieder nachlegen und die positive Serie halten. Deswegen holte man sich ein wenig Routine in Form von Ingo, Axel und Jan ins Team. Jan war damit der 6. Torhüter in dieser Saison. Es scheint als suche man noch nach einer Ideallösung auf dieser Position. Das Spiel begann ganz gut für die Gotterschen. Man konnte über einige gute Kombinationen im Mittelfeld zu einigen guten Torchancen kommen. Dabei war der schon seit Wochen sehr auffällige Lukas Freier an vielen dieser beteiligt. Er belohnte sich mit dann nach etwa 20 Minuten mit dem 1:0 selbst. Weiter sehr offensiv geprägt wollte die 3. Mannschaft dann das Spiel weiter bestimmen doch vergaß in einigen Phasen das verteidigen, sodass auch die Gäste bis zum Strafraum kamen und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Doch einer guten Absprache im Mittelfeld und der mit Marcel Illhardt verstärkten Abwehr, sowie den „Glanzparaden“ des souveränen Jan Brückner ist es zu verdanken, dass man an diesem Tag die Null hielt und sogar noch kurz vor der Halbzeit das 2:0 schießen konnte. Wieder war es Lukas Freier, welcher sich kurz vor dem Strafraum den Ball eroberte und zum 2:0 einschob. Zur Halbzeit nahm man auch genau diesen heraus, er sollte nicht sein ganzes Pulver verschießen um anschließend die erste Mannschaft verstärken zu können. Für ihn kam Gregor, der angeschlagen in die Partie ging. Ebenfalls neu kam Raul (Daniel Schein), welcher erneut nur auf der Bank saß. Man munkelt es gäbe ein Problem mit dem Trainer, seit dem das Gerücht aufkam es solle in Kleinwelsbach eine neue Mannschaft mit Aufstiegscharakter aufgebaut werden. Für ihn ging Lukas Köhler verletzt raus.Das Spiel war nun relativ ausgeglichen. 15 Minuten vor Spielende wechselte man den sehr müde wirkenden Kapitän Töngi aus und brachte Nico Meyer, welcher das Spiel als Kapitän zum Ende führte. Der Sieg geht über die 90 Minuten vollkommen in Ordnung.
In dieser Woche hieß es Revanche nehmen für das wohl intensivste Hinrundenspiel, in dem Möhre mit einem Ellenbogenschlag umgehauen wurde. Allerdings war das nicht der einzige negative Höhepunkt. Die Beberstedter präsentierten sich damals alles andere als fair und machten ihren Ruf auch im Rückspiel alle Ehre. Sie fielen erneut durch viele unfaire Aktionen und vielen Diskussionen auf. Trotz alldem versuchten sie alles um mit einem Dreier das Spielfeld zu verlassen. Immer wieder schickten sie ihre schnellen Stürmer um die Führung zu erzielen. Doch wie auch die Urbacher in der vergangenen Woche scheiterten auch die Beberstedter am erneut stark spielenden Peer Schmidt. Wir können von Glück reden, einen Trainer zu haben, der alle Tricks auspackt um ihn Woche für Woche zu animieren. Auch dazu bewegen konnte man erneut Bene, welcher sich mitlerweile ins Team gespielt hat und Tim, welcher mit seinem 0:1 zeigte, dass er als neuer Perspektivspieler der dritten Mannschaft betrachtet werden kann. Man muss abwarten ob er dem hohen Druck in Form von starker Konkurrenz aushalten kann. Das 0:2 fiel nach einem fraglichen indirekten Freistoß im Strafraum, nach einem aufgenommenen Rückpass des Torwarts. Diesen Freistoß verwandelte Bene nach einer Vorlage in den Winkel. Das 3:0 fiel kurz vor der Halbzeit durch einen Foulelfmeter. Die zahlreichen Auswärtsfans hielten den Atem an als ausgerechnet Jörg Herzog zum Punkt lief. Er schoss und traf, doch wurde zurück gepfiffen, weil der eigene Mitspieler zu früh in den Strafraum lief. Er trat erneut an und verwandelte ihn im Nachschuss. Er selber erklärte sofort nie wieder einen zu schießen. In der zweiten Halbzeit war deutlich zu merken, dass die Gastgeber das Spiel unbedingt drehen wollten. Sehr offensiv und durch teilweise guten Kombinationen kamen sie immer wieder zu Chancen. Doch so fingen sie sich erneut einen Konter durch Tim, welcher sich durch 3 Verteidiger hindurchkämpfte und dann am Torwart vorbei auf den frei stehenden Lukas Köhler passte. Der schob dann aus 2 Metern ohne Probleme ein. Doch die Gastgeber machten weiter Druck und schossen auf das Tor der 3. Mannschaft. Dann ein Patzer Peers, welcher das 1:4 ermöglichte. Es änderte nichts am Ergebnis. Das Spiel endete mit 1:4. Damit hat die dritte Mannschaft nicht nur 14 Punkte, sondern auch beste Chancen auf dem 7. Oder sogar 6. Tabellenplatz. Eine Leistung, die niemand den Jungs zugetraut hatte. Nächste Woche spielt man vor der Ersten Zuhause um 1 und erhofft sich damit natürlich zahlreiches Erscheinen der so treuen Fans.
Aktualisiert (Dienstag, den 24. April 2012 um 09:05 Uhr)
Am vergangenen Sonntag traten die Mannen der dritten Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Urbach an. Verstärkt wurden sie dabei durch den Abwehrchef der ersten Mannschaft, Bene. Wobei man sich nicht sicher war, ob er diesem enormen Druck zum Debüt aushalten könne. Zu Beginn des Spiels gab es schonmal die erste Überraschung. Nicht nur, dass der bisher so starke Torhüter Ronninger auf der Bank saß und für ihn der an diesem Tag überragende Peer Schmidt spielte, sondern auch dass der noch junge Mittelfeldspieler Töngi als Kapitän das Spiel gestalten sollte. Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft. Klar war, dass Urbach gewinnen musste um den Aufstieg nicht gänzlich abschreiben zu müssen. Doch womit sie nicht rechneten war, dass die Gotterschen gut dagegen hielten und zu einigen guten Konterchancen über den wieder stark spielenden Kevin Thorwirth kamen. Nachdem allerdings Urbach zunächst verdient mit 1:0 in Führung ging, glich eben dieser Kevin mit seinem 8. Saisontor kurz vor der Halbzeit aus. In der zweiten Halbzeit dann der Schock, Kevin verletzte sich nach einer Grätsche an seinem schon ledierten rechten Fuß, verdacht auf Verstauchung-Saisonaus! Gute Besserung an dieser Stelle. Nun war der Druck auf Seiten der Urbacher zu spüren. Lange Bälle nach vorne war eines ihrer Mittel um den Sieg zu erzwingen. Doch durch eine kämpferische Leistung rettete man dieses 1:1 über die 90 Minuten. Doch was war der Schlüssel zum Erfolg? War es der Geniestreich Töngi als Kapitän einzusetzen oder den Coach mit der Nummer 10 auf der Bank sitzen zu lassen um die Urbacher zu verunsichern!? Man weiß es nicht, fest steht nur man hat die Hoffnung auf einen Platz fürs internationale Geschäfft noch nicht aufgegeben.
Aktualisiert (Dienstag, den 24. April 2012 um 09:05 Uhr)
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