Verein
Geschichte
Als wir starteten mit viel Geschrei,
war so mancher der ersten Mannschaft nicht dabei.
In Gotha floss das Öl nur so fort, wir dachten,
wir mußten bleiben an diesem Ort.
Ein Kork kann sehr nützlich sein,
nicht nur für Schnaps, Bier und Wein,
er paßt auch in ein Öltankloch rein.
Eisenach galt unser letzter Gruß,
wir kamen jetzt an den Werrafluss.
Da kam ein Schlagbaum uns in die Quer,
aber es hinderte uns nicht sehr,
durch unser ehrliches Gesicht,
war man auf unser Gepäck nicht sehr erpicht.
Kaum hatten Wir uns von unserem Schreck erholt,
der Ami-Zoll uns schon wieder vom Auto holt.
Als erster der Dicke vom Auto stieg, "oho"
der Zöllner rief:
Du bist bestimmt vom H O.
Nach kurzer Untersuchung nach Silber und Schmuck,
bekam unser Wagen den ertsen Ruck,
die Richtung schlugen wir nach Waldkappel ein
und kehrten bei Elisabeths Vater ein.
Heinz Zinn nahm man gleich mit zum Mittagbrot,
der Frisör sah ihn an,
er litt große Not.
Auch Pfannkuch war dort gleich bekannt,
denn er einen Kumpel wieder fand,
diesen er aber nicht wieder sieht,
wenn es ihn plötzlich nach Mülverstedt zieht.
Nachdem wir getrunken und Camel geraucht,
ging es mit Stimmung und Humor bis vor Göttings Tor.
Unterwegs erhob sich ein großes Geschrei,
Walter, es geht ja ein jeder Wagen an uns vorbei.
Ganz Bovenden war schon auf den Beinen,
als wir dort trafen mit unseren LKW ein.
Die Begrüßung und Freude war sehr groß,
ihr Ostzonler seht ja aus famos.
Quartiere wurden gleich verteilt,
jeden hat ein ander Schicksal ereilt.
Viele trafen es sehr gut,
Ede landete bei einem Jud.
Der Dicke hat es nicht besonders getroffen,
er hat nur Coca Cola gesoffen.
Der erste Abend war gut verlaufen,
ein jeder tat schon munter saufen.
Raßloff traf viel später ein,
er war schon voll gelaufen mit Wein.
Pfannkuchen raucht gewöhnlich nicht,
doch auf die Ami war er sehr erpicht.
Mit Obeins Rede war es nicht weit her,
er redete alles kreuz und quer,
trotzdem bekam er die Ehrennadel vom Verein,
auf diese bildet er sich heute noch etwas ein.
Arno ermahnte zum mäßigen Saufen,
denn wir mußten am anderen Tag noch laufen.
Er wollte uns unbedingt siegen sehn,
damit er konnte in Bovenden bestehn.
Der Sonntag brach an,
o welcher Schreck,
sie hatten alle vom Saufen und Rauchen was weg.
Sogar Munna stöhnte und tat sich beklagen,
er hatte auf einem kurzen Sofa geschlafen.
Doch Zipf markierte den großen Mann,
er fuhr in einer großen Limosine heran.
Unser Spaziergang nach Maria Spring hat uns gut getan,
von der Höhe sahen wir uns die Gegend an.
Am Nachmittag startete das große Spiel,
der Zuschauer waren es sehr viel.
Vom dicken Hill war nichts zu sehn,
er wollte unsere Elf nicht untergehn sehn.
Er wollte nicht sehen unsere müden Knochen,
drum hat er sich in ein Gestrüpp verkrochen.
Doch beim 3:0 kamm er schnell hervor
und brüllte laut mit Tor.
Das Spiel war vorbei, der Jubel war groß,
die Zuschauer sagten, die Ostler spielen famos.
Der Abend brachte ein Tänzchen uns ein,
mit viel Bier und manches Fläschchen Wein.
Doch mancher vergaß sein Lieb zu Haus,
mit dem Küssen hielt er nicht Haus.
Sogar Hausmann sah man mit einem Mädchen stehn,
doch Waldi schnappte sie Ihn weg im Vorübergehn.
Besonders der Knacker wollte es wissen,
er sparte nicht mit seinen Küssen.
Mose hielt sich an guten Stoff,
er rauchte und soff.
Jack und Reini gut erzogen,
genossen und lebten zurückgezogen.
Am Montag gingen wir nach Göttingen hinein
und kauften für unsere Lieben Neylon-Büstenhalter ein.
Doch ist es noch schöner, es geht alles vorbei,
doch wollen wir uns wieder treffen dieses Jahr im Mai.
von Heinz "Ede" Zinn
Aktualisiert (Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 14:13 Uhr)
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